Künstlerische Rauminterpretationen

Maren Strack/Fritz Balthaus/Frederic Schröder

Die Studierenden sollen die Raum- und Arbeitssituation in den Räumen des Studiengangs Raumstrategien untersuchen, den eigenen Platz- und Funktionsbedarf definieren und die gewünschte Situation praktisch herstellen. Die Studierenden stellen Funktionsmöbel für ihren individuellen Arbeitsplatz her und richten Raumsituationen für das gemeinsame Arbeiten ein. Der künftigen Arbeits- und Präsentationssituation wird eine Form gegeben. Darauf aufbauend wird die räumliche Situation der gesamten Hochschule interpretiert, indem das bestehende Raumprogramm als spezielle Interpretation des Ortes zunächst analysiert und dann mit neuen Formen und Möglichkeiten konfrontiert wird. Interventionen im gesamten Schulgebäude machen die Leerstellen und Spielräume der bestehenden Raumordnung sichtbar. Im Ergebnis entstehen temporäre und bleibende Interventionen im gesamten Hochschulgebäude. Potentiell kann mit allen Fachgebieten der Hochschule zusammengearbeitet werden. Dabei geht es um den kollaborativen Austausch von Wissen, Erfahrungen, Fertigkeiten und Informationen. Die Analyse und Interpretation des Raumprogramms und allgemeiner Hausordnungen kann punktuell durch die Lektüre diskursanalytischer Texte begleitet werden.